Boko Haram – Wo das Öl ist, da ist auch der Terror

Maximilian Lemcke

Den meisten Menschen ist bewusst, dass Amerika Kriege um Erdöl führt – es ist ihnen allerdings nicht bewusst, in wie vielen Ländern sich Erdöl befindet.

Jeder hat schon mal von „Boko Haram“ gehört. Von der Rolle amerikanischer Ölkonzerne in Nigeria und der Entstehung „Boko Harams“ haben allerdings nur die wenigsten gehört.

Das Erdöl und die „westlichen Werte“

Schon lange vor Beginn unserer Zeitrechnung wurden Kriege um die Ressourcen geführt. Heutzutage betrifft das unter anderem Erdöl.

Erdöl wird nicht nur Treibstoff benutzt. Es dient auch darüber hinaus der Energiegewinnung und der Herstellung von Materialien wie Kunststoff und Kosmetik. Somit ist unser Wachstum stark an die Verfügbarkeit von Erdöl gebunden.

Das Führen solcher Wirtschaftskriege ist lange keine „Verschwörungstheorie“ mehr. Dem Großteil der Bevölkerung ist bewusst, dass Amerika immer die Partei unterstützt, von der man sich den größten Nutzen erhofft.

Trotz erdrückender Beweislage wird dies von großen Medienhäusern immer noch als „Unsinn“ verkauft. Über die Gräueltaten von Boko Haram wird berichtet. Wie diese Terrororganisation allerdings entstand und wer von ihr profitiert wird nicht erläutert.

Nigeria ist der größte Erdöl Exporteur Afrikas. Doch es ist nicht Nigeria, welches von dieser Exportleistung profitiert.

Es sind Firmen wie Shell, Chevron, BP, ENI und Agip. Ist es also ein Zufall, das man die westlichen „Werte“ immer in erdölreichen Ländern verteidigen muss? Durch das von den Terroristen angerichtete Chaos fällt es den Ländern anschließend schwer sich aus den Klauen der ausländischen Konzerne zu befreien.

Islamistische Terroristen oder amerikanische Söldner?

Eine nigerianische Aktivisten Gruppe, die den Namen Green White-Koalition trägt, behauptet, Boko-Haram wäre eine Kreation der CIA. Diese würde mit Hilfe Saudi-Arabiens von der amerikanischen Botschaft aus geleitet.

Während westliche Politiker bewusst mit Hilfe von Medienkampagnen die Bevölkerung unwissend halten, gibt es immer mehr Länder, die das Offensichtliche aussprechen. Sie akzeptieren die Unterdrückung und Ausbeutung des Westens nicht länger.

Wer die wahren Drahtzieher von ISIS und Boko Haram sind ist für die Politiker dieser Länder klar ersichtlich.

So hat der sudanesische Präsident Omar al-Bashir den IS und Boko Haram (die sich gegenseitig die Treue schworen) in einem Interview gegenüber euronews als von der CIA und dem Mossad gesteuert bezeichnet.

Al-Bashir zufolge macht es wenig Sinn, militärisch gegen Terrorgruppen wie diese einzuschreiten,was eine Intervention westlicher Länder nutzlos mache. Dies würde nur weiteren Extremismus fördern.

Neopresse.

 

 

 

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