Medien entlarven Unterstützung an syrische Terroristen durch die Niederlande

Journalisten der niederländischen Rundfunkanstalt Niederlandse Omroep Stichting (NOS) haben bei einer Recherche herausgefunden, dass die Behörden des Landes die Organisation „Dschabhat asch-Schamia“ in Syrien technisch und finanziell unterstützt haben. Die Gruppierung war zuvor in einem Gerichtsprozess als terroristisch eingestuft worden. Die niederländischen Behörden versorgten die Mitglieder der Gruppierung laut dem Bericht mit Ausrüstung, Uniformen und Kleintransportern.

Interessant ist dabei, dass „Dschabhat asch-Schamia“ früher bei einem Gerichtsprozess gegen einen niederländischen Bürger, der Mitglied dieser Organisation war, als terroristisch eingestuft wurde. Die niederländische Staatsanwaltschaft erklärte jedoch gegenüber Journalisten, sie könne den terroristischen Charakter der Gruppierung nur im Rahmen dieses konkreten Falls kommentieren.

Laut niederländischen Medien ist das nicht das erste Mal, dass die Behörden des Landes der sogenannten „gemäßigten Opposition“ geholfen hatten, deren Vertreter „ernste Menschenrechtsverletzungen“ zu verantworten hätten. Namen der konkreten Gruppierungen wurden allerdings nicht genannt, weil diese geheim gehalten werden.

Im Repräsentantenhaus des niederländischen Parlaments zeigte man sich über die Meldung schockiert. Das Außenministerium des Landes erklärte, der Bericht werde „sehr ernst behandelt“. Man fühle sich in der Überzeugung bestärkt, dass die Entscheidung, die finanzielle Unterstützung an die syrische Opposition zu stoppen, richtig gewesen sei.

Sputnik.de

 

 

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